Gesetzlich Versicherte 

Es besteht in unserer Praxis eine Kostenübernahme für gesetzlich versicherte Patienten. Sie brauchen sich im Vorhinein um nichts kümmern, sobald ich ihnen einen Therapieplatz anbieten kann, kümmere ich mich um die Beantragung der Therapie bei ihrer Kasse. Aktuelle führe ich aufgrund der nicht kalkulierbaren Wartezeit keine Warteliste für Einzeltherapie. 

Aufgrund der bundesweiten langen Wartezeiten auf einen Therapieplatz biete ich zusätzlich eine Wartelistengruppe an. Diese bietet Raum zum Austausch und liefert alltagstaugliche Informationen zu den Themen Stressmanagement, Ressourcen, Emotionsregulation und soll helfen hinderliche Gedanken und Überzeugungen zu identifizieren. 
Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung haben einen genehmigungsfreien Anspruch (Grundversorgung) auf 4 mal Gruppensitzung a 100 Minuten. Die Sitzungen bauen aufeinander auf, eine Teilnahmeplätze werden daher nur für den gesamten Block, nicht für einzelne Sitzungen vergeben. Bei Interesse melden sie sich gerne über das Kontaktformular. 

Privatversicherte

Die Kosten einer kognitiven Verhaltenstherapie werden im Regelfall durch die private Krankenversicherung oder Beihilfe übernommen. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Psychologen (GOP).
Da sich der genaue Umfang der Leistungen für Psychotherapie jedoch je nach privater Krankenversicherung und persönlichem Tarif unterscheiden kann, empfehle ich, dies vorab abzuklären.

Selbstzahler

Selbstverständlich können Sie die Kosten einer Therapie auch als Selbstzahler tragen. 
Die erbrachten Leistungen stelle ich Ihnen privat in Rechnung. Aktuell veranschlage ich 160 Euro pro 50 Minuten Therapiezeit. Die Kosten können ggfs. als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden. Auch für Selbstzahler gelten die entsprechenden Wartezeiten. 

kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie ist ein psychologisches Verfahren, das sich zentral mit der Lerntheorie (Konditionierung) beschäftigt. Hilfe zur Selbsthilfe ist ein grundsätzliches Ziel für den Patienten. Nach erfolgter Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte seiner Probleme lernt der Patient Methoden, die ihm helfen sollen, seine psychischen Beschwerden zu lindern oder gar zu beseitigen. 
Die Lerntheorie basiert auf der Idee, dass störungsrelevantes Verhalten erlernt wurde und somit auch wieder verlernt werden kann oder gesundheitsförderlichere Denk- und Verhaltensweisen als Alternative erlernt werden können. So werden beispielsweise Angststörungen als fehlerhaft erlernte Angstreize betrachtet, welche mithilfe ausführlich geplanter Konfrontationen umgelernt, also neu abgespeichert werden können.

Systemische Therapie

Die Systemische Therapie ist ein therapeutisches Verfahren, dessen Schwerpunkt auf dem sozialen Kontext psychischer Störungen liegt. Im Fokus steht der Mensch als ganzheitliches System, sowie dessen Interaktionen mit seiner sozialen Umwelt (Familie, Freundeskreis, Arbeitsplatz,...).
In der Therapie werden unterschiedliche Sinn- und Interpretationswelten gefördert und  der Fokus auf Perspektivenerweiterung gelegt. Symptome werden auf ihren kommunikativen Sinn geprüft (z. Bsp.: Was könnte mir meine Angst sagen wollen?), Probleme werden als Kennzeichen (bisher) missglückter Lösungsversuche verstanden.
Im Vergleich zu anderen Verfahren wird die Therapie nicht so sehr als intensives Geschehen angesehen, das seinen Wert aus der gemeinsam verbrachten Therapiezeit bezieht (“je länger, desto besser”). Vielmehr werden therapeutische "Impulse" gesetzt, die dann im System wirken und Veränderung fördern. Das Ziel dieser lösungsorientierten Therapie ist immer, den Menschen dabei zu unterstützen, ein zufriedeneres und stimmigeres Leben zu führen.